Für drei Tage hatten wir uns in eine wunderschön gelegene Lodge am Tad (Wasserfall) Lo einquartiert. Das Besondere hier war nicht nur die herrliche Lage direkt am Fluß, sondern die drei Lodge-eigenen Elefanten. Das ist schon imponierend, wenn die drei Klosse täglich unmittelbar vor unserem Zimmerfenster zum Baden in den Fluss geführt werden. Natürlich sind wir auch ausgeritten auf ihnen, weils so schön war, gleich zwei mal.
2010-12-27
2010-12-25
Dorfleben in Laos
2010-12-24
Weihnachten in Südlaos
Jawohl, wir sind tatsächlich bereits in Südlaos. Seit vier Tagen schon, aber bisher gabs kein Internet. Unser erstes Ziel war die Bolaven Hochebene, bekannt für Kaffeeanbau und tolle Wasserfälle. Unsere erste Lodge lag direkt an einem der höchsten, besser gesagt, an den zwei höchsten Wasserfällen von Tad Fane. 100 oder mehr Meter stürzen die Wassermassen in ein unendlich tiefes Loch in der bergigen Landschaft. Direkt von unserem Zimmer aus hatten wir einen herrlichen Blick darauf. Da Reisen bekanntlich müde macht, störte uns das ununterbrochene Rauschen nachts dann nicht mehr.
Zunächst ein paar Fotos von unserer Anreise mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen. Die Flugzeuge lasse ich mal weg...
Eine Wanderung zu einem weiteren Wasserfall, über staubige Wege, führte uns quer durch die Kaffeeplantagen. Die Kaffeesorte Arabica hängt zur Zeit fast erntereif an den Sträuchern und in den Höfen der Häuser trocknen die Bohnen.
Und weil er so schön ist, noch ein Foto vom Wasserfall, samt Steinkunst am Rand des Wasserbeckens. Das Wasser war lausig kalt, aber unsere Jungs ließen sich nicht abhalten...
So, ich mach erst mal Schluss. Die Familie wartet mit dem Weihnachtsessen. Euch allen wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest! Bis zum nächsten Internetcafe herzliche Grüße aus Laos!
| Über 100 Meter ins tiefe Loch hinab |
Zunächst ein paar Fotos von unserer Anreise mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen. Die Flugzeuge lasse ich mal weg...
| Ein öffenlicher Bus |
| Mitreisende |
| Moto TukTuk für die letzte Etappe |
Eine Wanderung zu einem weiteren Wasserfall, über staubige Wege, führte uns quer durch die Kaffeeplantagen. Die Kaffeesorte Arabica hängt zur Zeit fast erntereif an den Sträuchern und in den Höfen der Häuser trocknen die Bohnen.
| Kaffee im Urzustand |
| Handverlesen... |
| Farbenfrohe Bohnenvielfalt |
| Und freundlich als Cafe-Lao serviert |
So, ich mach erst mal Schluss. Die Familie wartet mit dem Weihnachtsessen. Euch allen wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest! Bis zum nächsten Internetcafe herzliche Grüße aus Laos!
2010-12-17
Frohe Weihnachten aus Taiwan!
Dieser Buddha hat alles, was man sich oder anderen wünschen kann: Stets etwas zu essen und zu trinken dabei, sichtlich gesund zu sein und stets eine Portion Humor und Freude zu haben. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und einen gutes neues Jahr!
Meine Familie und ich werden dieses Jahr Weihnachten und den Wechsel ins neue Jahr in Laos verbringen. Genau gesagt: Süd Laos. Nachdem wir uns letztes Jahr den Norden angeschaut hatten, wollen wir nun den Kaffee der Bolaven Hochebene probieren, im Urwald Elefanten reiten, vom Ufer des Mekong nach Süßwasser-Delfinen Ausschau halten, nach 4000 Inseln suchen und in den dichten Urwäldern auf Entdeckungsreise gehen.
Wer gerne dabei sein möchte: Ich werde immer, wenn sich eine Internet Gelegenheit ergibt, hier aktuell berichten.
Meine Familie und ich werden dieses Jahr Weihnachten und den Wechsel ins neue Jahr in Laos verbringen. Genau gesagt: Süd Laos. Nachdem wir uns letztes Jahr den Norden angeschaut hatten, wollen wir nun den Kaffee der Bolaven Hochebene probieren, im Urwald Elefanten reiten, vom Ufer des Mekong nach Süßwasser-Delfinen Ausschau halten, nach 4000 Inseln suchen und in den dichten Urwäldern auf Entdeckungsreise gehen.
Wer gerne dabei sein möchte: Ich werde immer, wenn sich eine Internet Gelegenheit ergibt, hier aktuell berichten.
2010-11-24
Bild der Woche 47/2010: Taiwan wählt
In den großen Städten Taiwans wird am kommenden Samstag gewählt, ein Vorgang, der für ein chinesisches Land ungewöhnlich erscheint. Doch Taiwan ist eine gefestigte Demokratie, man kann sogar sagen, das demokratischste Land in ganz Süd-Ost Asien. Mehr dazu hier.
Hunderte von Kandidaten bewerben sich um einen Sitz in den Stadtparlamenten. Unübersehrbar in den Straßen sind zigtausende von Fahnen, Bannern und Plakaten, mit denen die Kandidaten auf sich aufmerksam machen.
2010-11-18
Bild der Woche 46/2010: Taiwan
Auweia, da war ich aber nachlässig die letzten Wochen... Aber ich verspreche Besserung!
Wenn man in den taiwanesischen Tempeln die Statuen der Götter und Göttinnen sieht, wüsste man oft gerne mal, mit wem man es da eigentlich gerade zu tun hat. Man könnte einen der Passanten fragen, doch dem stehen dann meist Sprachbarrieren entgegen. Entweder langt mein chinesisch nicht (meistens) oder dem anderen sein Englisch nicht (genauso oft). Und wenn man sich dann doch mal irgendwie verständigen kann, hat der Gefragte keine Ahnung, so wie ich.
Diese zwei stehen vor einem Tempel bei Hsinchu im Nordwesten Taiwans. Ob der so martialisch Dreinblickende die nette Dame da oben bewacht oder gar bedroht? Nobody knows.
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2010-09-18
Bild der Woche 37/2010: Taiwan
Taiwan ist ein Land der Gegensätze: Hoch und flach, warm und kalt, grün und grau. Aber auch Tradition und HiTec. Unzählige traditionelle Tempel kann man in Taiwan finden, oft gar nicht weit entfernt von den Glaspalästen der weltbekanntesten Hersteller von Computern oder Mobilfunk Hardware. Mein Bild der Woche zeigt zwei gegensätzliche Windmühlen am Strand in der Nähe von Hsinchu. Während das Windrad im Hintergrund fleissig Energie erzeugt, ist die traditionelle Windmühle lediglich eine touristische Dekoration.
2010-09-10
Bild der Woche 36/2010
Eine lange Pause habe ich über den Sommer eingelegt, aber jetzt soll endlich wieder ein Bild der Woche erscheinen. Natürlich war ich in den vergangenen Wochen nicht untätig: Viele habe meinen Reiseblog "Photos of Ladakh" verfolgt. Wer Lust hat, kann dort meine Erlebnisse nachlesen und natürlich auch viele Fotos betrachten.
Mein heutiges Bild der Woche stammt aus Taiwan. Hunderte von Buddhafiguren säumen die Wege rund um einen großen Tempel in der Mitte Taiwans.
2010-07-19
Kein Bild der Woche?
Einige wissen es ja: Ich bin auf Motorradtour in Indien unterwegs. Genau gesagt, zur Zeit in Dharamsala, dem Exilsitz des Dalai Lama. Es regnet in Strömen und ich habe Zeit zum Bloggen. Allerdings nicht hier, sondern in meinem Reiseblog - schaut doch mal rein, wenn ihr wissen wollt, was ich so erlebe.
2010-06-13
Noch 32 Tage bis Ladakh
Eigentlich dachte ich schon im vergangegenen Jahr, den Trip meines Lebens gemacht zu haben: 12 Tage hatte ich Ladakh, das "kleine Tibet" im indischen Himalaya, per Motorrad erkundet. Ich hatte die drei höchsten Pass"straßen" der Welt überquert und traumhafte Landschaften und herzliche Menschen angetroffen. Den Link zu den Fotos vom letzten Jahr findet ihr rechts. Oder hier.
Dieses Jahr wiederhole ich den Traum, der aber deutlich länger dauern und mich zu versteckten Tälern und entlegene Gebiete führen wird, in die sich normale Touristen eher selten verirren.
Wer mich "virtuell" online begleiten möchte, ist herzlich eingeladen: Ich habe einen speziellen Blog "Photos of Ladakh" gestartet, in dem ich meine Erlebnisse nicht nur beschreiben, sondern auch mit vielen Fotos dokumentieren möchte. Ihr seid herzlich eingeladen, mal reinzuschauen. Natürlich kann man sich anmelden, um keinen Bericht zu verpassen. Ein wenig über meine Vorbereitungen und die Planung steht schon online.
2010-06-12
Bild der Woche 22/2010:Taiwan, Taipei - Platz der Demokratie
Eine chinesische Insel und demokratisch? Ja, genau! Wenn man denn Taiwan als chinesische Insel bezeichnen möchte. Taiwan ( offiziell: Republik China) ist zwar überwiegend chinesisch, möchte sich aber mit der kommunistischen Volksrepublik China nicht in einen Topf werfen lassen. Seit Präsident Ma Ying-Jeou vor zwei Jahren das Amt angetreten hat, sind die Beziehungen zum Festland deutlich verbessert worden. Doch das heiß nicht, dass man die taiwanesische Identität aufgibt. Taiwan ist stolz auf seine sehr gut funktionierende Demokratie, von der nicht wenige sagen, dass es die einzige wirklich echte Demokratie in ganz Südostasien sei. In den nun 5 Jahren, die ich in Taiwan lebe, kann ich absolut nichts Gegenteiliges behaupten.
Eine Nachtaufnahme vom Platz der Demokratie in Taipei. Ein riesiger Platz, eingerahmt von der National Concert Hall rechts, National Theatre links und dem großen Tor in der Mitte. Vom Standort der Kamera läuft man einige Minuten, um zum Tor zu gelangen. Von dort aus bietet sich - bei Tag - dieser Blick:
Die "Chiang Kay Shek Gedächtnishalle". Er kämpfte gegen Maos Kommunisten und floh nach der Niederlage mit einigen Millionen Menschen nach Taiwan, installierte hier die "Republik of China" auf Taiwan. Mit eiserner Faust regierte er Taiwan als Diktator, legte aber auch den Grundstein für den heutigen Reichtum der Inselrepublik. Viele hassen ihn noch heute wegen seiner Verbrechen an den Taiwanesen, genau so viele verehren ihn aber auch für seine unbestrittenen Leistungen. Ein schwieriger Spagat, mit dem die Taiwanesen jedoch gut leben können.
Die "Chiang Kay Shek Gedächtnishalle". Er kämpfte gegen Maos Kommunisten und floh nach der Niederlage mit einigen Millionen Menschen nach Taiwan, installierte hier die "Republik of China" auf Taiwan. Mit eiserner Faust regierte er Taiwan als Diktator, legte aber auch den Grundstein für den heutigen Reichtum der Inselrepublik. Viele hassen ihn noch heute wegen seiner Verbrechen an den Taiwanesen, genau so viele verehren ihn aber auch für seine unbestrittenen Leistungen. Ein schwieriger Spagat, mit dem die Taiwanesen jedoch gut leben können.
Ein sehr interessanter Fernsehbeitrag dazu: Was ist Freiheit? Link
2010-06-02
Bild der Woche 21/2010: Taiwan meets Europe
Ein sonntaglicher Spaziergang zu den heißen Quellen im YangMingShan Nationalpark bei Taipei bringt erstaunliche Erkenntnisse: Ist doch die Gartenzwergmentalität der (einiger...) Deutschen nicht auf Deutschland begrenzt. Jede Menge unterschiedlichster Buddhafiguren im Gartenzwergformat hat sich ein taiwanesischer Gartenbesitzer aufgestellt. Nicht mit Schubkarre, Angel und Grubenlämpchen, nein, so profan macht man das in Taiwan nicht. Ein wenig Stil muss schon sein.
Aber ein Europa-Fan scheint unser Gartenbesitzer zu sein. Zumindest könnte er schon mal in Brüssel gewesen sein und dort das (winzige...) Kulturdenkmal der belgischen Hauptstadt bewundert haben. Und so steht nun im taiwanesischen Nationalpark ein funktionierendes Abbild des originalen Männeken Pis in heiliger Gemeinschaft.
2010-05-25
Bild der Woche 20/2010, Bangkok Thailand
Über Ostern war ich mit meiner Familie in Thailand, wir hatten einen tollen Schnorchel- und Tauchurlaub auf KohTao. Die letzten zwei Tage waren wir in Bangkok, so wie immer zum Einkaufen und Genießen des städischen Trubels. Nicht zu übersehen waren bereits die unzähligen Lastwagen mit rot gekleideten Demonstranten, die Richtung Innenstadt fuhren. Wir kamen gerade noch zum Flughafen. Keine Ahnung hatten wir, was am nächsten Tag und in den folgenden Wochen hier geschehen sollte: Über 80 Tote, Straßenbarrikaden, brennende Einkaufszentren.
Vor dem Artcenter, unmittelbar am Siamsquare, hatte ich diese weiße Skulptur fotografiert. Das traurig blickende weiße Gesicht schaut mit den weit aufgerissenen großen Augen genau dorthin, wo heute nur noch ausgebrannte Ruinen von ehemals glänzenden Fassaden stehen.
Mittlerweile ist es wieder ruhig geworden in Bangkok, hoffentlich ist es nicht nur eine trügerische Ruhe.
2010-05-05
Bild der Woche 18/2010: Lungshan Tempel Taipei, Taiwan
Man fragt sich vielleicht, warum ich so oft Fotos aus Tempeln veröffentliche. Da gibt es - im wahrsten Sinne des Wortes - "viele" Gründe für.
In Taiwan findet man an nahezu jeder Ecke zwei Dinge: Das sind zum Einen die Convienience stores wie 7/11, in denen man rund um die Uhr nicht nur die wichtigsten Dinge für den täglichen weltlichen Bedarf kaufen, sondern auch gleich seine Parkzettel, Rechnungen, Strafzettel und Steuern bezahlen oder auch Theaterkarten reservieren kann.
Für die geistigen täglichen Bedürfnisse gibt es die Tempel. Taiwan hat eine uralte Tempeltradition, es gibt taoistische, buddhistische, confuzianische Tempel (Fotogalerie hier), teilweise sind die Richtungen innerhalb einer Anlage gut durchmischt. Manche Tempel sind Oasen der Ruhe (Confuziustempel), ander sind laut, lebendig und fast rund um die Uhr bevölkert. Spannend ist es, die Rituale zu beobachte, die aber selten so extrem wie die der Teufelsaustreiber sind, die ich letzte Woche vorstellte.
Vor einigen Tagen besuchte ich mal wieder meinen Lieblingstempel, den LungShan (Drachenberg) Tempel in Taipei. Begleitet wurde ich von 5 Damen (jeweils eine Holländerin, Spanierin, Australierin, Kanadierin und Amerikanerin) meines Fotokurses. Nach vielen Theoriestunden zuvor stand an dem Tag Livefotografie auf dem Lehrplan. Gleichzeitig wollte ich an meiner Kamera ein neues, sehr lichtstarkes Objektiv ausprobieren. Ideal für die schlechten Lichtverhältnisse. Wer an diesem Thema interessiert ist, klicke hier. Es gibt dort auch noch mehr Fotos, die ich an diesem Tag machte.
Das untere Bild zeigt einen Topf mit etwa 100 Holzstäben. Nach dem Gebet wird wahllos eines gezogen, darauf steht unten verdeckt eine Nummer. Zu jeder Nummer gibt es einen Text, den man entweder aus Erfahrung schon weiß oder ihn sich ausgedruckt im Tempelbüro geben lassen kann. Der Text soll eine Antwort auf die Frage sein, die zuvor im stillen Gebet gestellt wurde.
Obwohl die meisten Tempel sehr farbenprächtig sind, habe ich für diese Fotoserie Schwarzweiß gewählt. Ich bin der Meinung, dass damit die Fotos aussagekräftiger werden und den Blick besser auf die wichtigen Details gelenkt werden. Den taiwanesen gefällt das nicht so sehr. Schwarz und weiß sind eher Farben der Trauer. Viel lieber hat man das rot und überhaupt alle bunten Farben, die für Freude und Glück stehen.
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2010-04-28
Bild der Woche 17/2010: Teufelsaustreibung im ZiYun Tempel / Taiwan
Der relativ kleine Tempel in der Mitte Taiwans, etwas östlich von der Stadt ChiaYi, ist äußerlich nicht ungewöhnlich - eben so, wie viele andere Tempel in Taiwan. Ein großer steinerner "Lachender Buddha", auf dem kleine steinerne Kinder herumkrabbeln, empfängt die Besucher auf dem Parkplatz. Im Hintergrund sieht man eine 23 Meter hohe Statue der Göttin der Barmherzigkeit Guanyin.
Interessant wird es für Besucher, wenn in diesem Tempel eine Teufelsaustreibung durchgeführt wird oder ein Medium so tief in Trance versunken ist, dass es nicht die Hitze der Weihrauchstäbchen auf der Haut spürt.
Für Foto Interessierte: Alle Aufnahmen mit Olympus E-PL1, Objektive 14-42 mm, 1,7/20 mm, 2,8/45 mm und 45-200 mm.
2010-04-23
Kamera versenkt! Ergebnis: Ein Bild der Woche
Natürlich im UW Gehäuse, so ganz ohne geht es doch nicht. Nach mehr als 15 Jahren habe ich erstmals wieder eine Kamera zum Tauchen mitgenommen. Und es hat unglaublich viel Spaß gemacht, mit AF, Preview für die optimale Lichtmischung und moderner drahtloser Blitztechnik kein Vergleich zu früher.
Aber warum viele Worte, Fotos sagen viel mehr.
Zunächst mal die Lieblinge der UW Fotografen:
Clownsfische zwischen Seeanemonen, bei 42 mm
Immer wieder begeisternd: Was unter Wasser nur grau aussieht,
wird erst im Licht des Blitzes farbenfroh, bei 14 mm
Was ist denn das? Auf einem fernen Planeten?
Nein, nur näher dran in 15 Meter Tiefe. Ein Röhrenwurm,
etwa 2cm groß. Hier half die Makro-Vorsatzlinse
und ein guter AF mit kleinem Messfeld.
Ich weiß nicht so genau, wie diese Koralle genau heißt.
Auf jeden Fall sieht sie im richtigen Licht wunderschön aus.
Nochmals ganz nah ran mit Makrolinse:
Diese Nacktschnecke muss man erstmal finden,
so klein ist sie. Dank an meinen Tauchguide!
Die Makrolinse zeigt die ganze Schönheit.
So, wer noch mehr sehen möchte, darf sich meine Fotogalerie anschauen. Da gibt es noch eine Menge mehr Fotos aus der Tiefe. Viel Spaß!
2010-04-15
Foto der Woche 15/2010: MaZu Festival in Taiwan
Die Göttin MaZu ist die Schutzgöttin der Seefahrer und Fischer, hochverehrt in China und Taiwan. In nahezu jedem Dorf und erst recht in jeder größeren Stadt findet sich für sie ein Tempel.
Einer der ältesten MaZu Tempel Taiwans befindet sich in DaJia, natürlich an der Küste gelegen. Nach einem unglaublich lauten, farbenprächtigen Spektakel startet hier seit vielen Jahren eine 7tägige Prozession durch mehrere Städte Zentraltaiwans. Am kommenden Wochenende geht es wieder los. Ob ich wieder hinfahre, weiß ich nicht: Fotografisch ist es ein Erlebnis erster Güte, aber für die Ohren ist der Lärm der Knallkörper und Trommeln eine ernste Belastung.
Wer ein wenig mehr vom letztjährigen MaZu Festival sehen möchte: Fotogalerie
Bin wieder aufgetaucht
Im wahrsten Sinne des Wortes: ich war zwei Wochen in Thailand zum Tauchen. Und da unter Wasser die Internetverbindung nicht ganz so dolle ist, fiel mein wöchentlicher Blog mit dem Foto der Woche zunächst ins Wasser.
Aber immerhin war ich mit Kamera im Wasser. Die neue Olympus E-PL1 samt passendem UW Gehäuse war mit. Nach über 15 Jahren habe ich erstmals wieder unter Wasser fotografiert-mit tollen Ergebnissen. Demnächst mehr davon an dieser Stelle. Sobald ich die Fotos gesichtet habe.
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